Selbsthilfegruppen-Treffen sind Veranstaltungen und fallen in Hamburg unter §9 der Eindämmungsverordnung. Daher gilt für ab Montag, 10. Januar 2022: 2G-Plus für Selbsthilfegruppen.

Was bedeutet das konkret?

An einem Selbsthilfegruppentreffen dürfen grundsätzlich nur Menschen teilnehmen, die seit max. sechs Monaten genesen oder seit zwei Wochen vollständig geimpft sind. In einigen Fällen ist zusätzlich ein negativer Schnelltest nötig.

 

Einen negativen Schnelltest muss vorlegen, wer

  • doppelt geimpft ist,
  • eine Johnson&Johnson-Impfung erhalten hat

Ohne Test teilnehmen kann, wer zu einer der folgenden Gruppen gehört:

  • Geboostert (wer die Doppelimpfung und 3-6 Monate später die 3. Impfung erhalten hat)
  • Genesen (Erkrankung weniger als 6 Monate her)
  • Genesen (Erkrankung länger als 6 Monate her) + eine Impfung
  • Geimpft mit Johnson&Johnson + eine Auffrischimpfung

Nicht teilnehmen kann, wer

  • ungeimpft ist
  • nur einmal geimpft ist
  • zwei Impfungen hat, aber keinen negativen Schnelltest vorweisen kann

 

Das bedeutet, für jedes Gruppentreffen in unseren Gruppenräumen gelten die 2G-Plus-Regeln und unsere Hygiene- und Abstandsregeln:

  • Alle Personen müssen symptomfrei sein.
  • In allen unseren Räumen (Flure, Waschräume, Zugangswege, Gruppenraum) müssen weiterhin medizinische Masken getragen und die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Während des Gruppentreffens muss die Maske ebenfalls getragen werden, nur zum Sprechen an die Gruppe kann die Maske abgenommen werden.
  • NEU: Für alle Gruppentreffen gilt die 2G-Plus-Regel.
  • Jede teilnehmende Person muss für jedes Gruppentreffen einen entsprechenden Nachweis (gemeinsam mit einem Personalausweis) erbringen. In welchen Fällen was nachgewiesen werden muss, haben wir weiter oben beschrieben.
  • Nur wer ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original, dass er*sie sich aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus impfen lassen kann und einen aktuellen negativen Coronavirus-Testnachweis aus einem Testzentrum vorlegt, kann auch ohne Impfung/Genesung teilnehmen.
  • Für die Überprüfung des Status bei jedem Gruppentreffen ist die Gruppe (Kontaktperson) verantwortlich. Im Falle einer Kontrolle Ihres Gruppentreffens durch die Ordnungsbehörden kommen auf die Kontaktperson als Verantwortliche für die Einhaltung der 2G-Plus-Regelung empfindliche Geldbußen zu, falls die 2G-Plus-Regel für das Treffen nicht eingehalten wurde.
  • Der vorgelegte Impfnachweis oder der Genesenen-Nachweis sollte „programmgestützt“ überprüft werden. Nutzen Sie dafür am besten die vom Robert-Koch-Institut herausgegebene „CovPassCheck“-App, die kostenlos im App-Store oder hier auf Ihr Smartphone heruntergeladen werden kann. Diese ist einfach zu bedienen und zeigt zuverlässig an, ob das Zertifikat gültig ist. Wer keinen digitalen Nachweis hat, kann auch das gelbe Impfheft vorzeigen.
  • Bitte achten Sie darauf, dass Sie die Räume alle 20 Minuten gut durchlüften.
  • Die Nutzung der Küchen bzw. Küchenzeilen ist weiterhin nicht gestattet.
  • Für die Kontaktliste und Kontaktnachverfolgung bei jedem Gruppentreffen ist die Gruppe weiterhin selbst verantwortlich.
  • Bitte beachten Sie den Datenschutz beim Kontrollieren der Nachweise und beim Führen der Kontaktliste.
  • Bitte beachten Sie die Raumkapazitäten, die in den Hausordnungen beschrieben sind, da für die Räume coronabedingt die Personenzahl beschränkt werden muss.

 

Früher hatten für Selbsthilfegruppen Ausnahmeregelungen bestanden, die es nun nicht mehr gibt. Zur Begründung eine aktuelle Information aus der Gesundheitsbehörde: "Bei Selbsthilfegruppen handelte es sich immer um eine Veranstaltung (§9). Zu Beginn der Pandemie wurde es aber als besonders wichtig erachtet, die Versorgung der Bevölkerung nicht einzuschränken. Deshalb wurde §4 bewusst weit gefasst, um gesundheitsfördernde Angebote wie beispielsweise Treffen von Selbsthilfegruppen weiterhin zu ermöglichen. Das Impfangebot, das allen Bürgerinnen und Bürgern bereits seit einiger Zeit zur Verfügung steht, macht diese besondere Privilegierung von Selbsthilfegruppen nicht mehr notwendig."

Die neueste Verordnung, die ab 11.Januar 2022 gilt, ist hier nachzulesen. Für Treffen von Selbsthilfegruppe sind §9 (Allgemeine Vorgabe für Veranstaltungen) und §10j wichtig. Wir raten Ihnen, sich das gut durchzulesen.

Wir werden diese Information laufend aktualisieren.

Wir raten angesichts des allgemeinen Infektionsgeschehens allen Gruppen dringend zu prüfen, ob ein persönliches Treffen notwendig ist oder ggf. durch ein digitales Treffen ersetzt werden kann.

 

Wir wünschen Ihnen, dass Sie alle gut durch diese Zeit kommen und vertrauen darauf, dass Sie alle sich verantwortungsvoll verhalten. Wir unterstützen Sie weiterhin gerne bei all Ihren Anliegen. Kommen Sie bei Fragen jederzeit, am besten telefonisch  oder per Mail, auf uns zu.

Die aktuelle Verordnung der Stadt Hamburg zu Corona finden Sie unter https://www.hamburg.de/verordnung/.

Hier finden Sie ein gutes Übersichtsblatt zum Thema Quarantäne (auch in weiteren Sprachen)

 

Quelle: Selbsthilfe trotz Corona | KISS Hamburg (kiss-hh.de)

Die Projekte Beratungsstelle, Jugendarbeit, Soorum, Trans*Beratung, LGBT*IQ Flucht werden von der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung  und Bezirke unterstützt. Das Projekt Soorum wird zusätzlich von

                                        der Behörde für Schule und Berufsbildung gefördert.

 

mhc e.V.
Borgweg 8
22303 Hamburg
Tel.: 040.278 778 00

Spendenkonto: mhc e. V. bei der Sozialbank
IBAN: DE30 2512 0510 0007 4947 00 - BIC: BFSWDE33HAN

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