Aufklärungsprojekt zur sexuellen und geschlechtlichen

                            Vielfalt für Schulklassen und Jugendgruppen


Bildquelle: © A.Neuhau@mhc


Was ist soorum?

Soorum ist ein queeres (Schul-)Aufklärungsprojekt, welches Anfang der neunziger Jahre in Hamburg gegründet wurde. Junge, qualifizierte Teamer_innen leiten Workshops mit den thematischen Schwerpunkten sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, in denen auch Geschlechterrollen, Vorurteile und Diskriminierung thematisiert werden. Aufklärung zu diesen Themen ist nicht nur für queere Identitäten wichtig. LGBT*QI-Feindlichkeit wirkt sich auf alle Menschen negativ aus, da sie veraltete Erwartungen über Geschlechtsrollenverhalten und Klischees aufrechterhält. Als eine von
vielen verschiedenen existierenden Diskriminierungsformen bietet sie außerdem einen Gesprächsanlass über Toleranz und Akzeptanz im Allgemeinen.

An wen richtet sich soorum?

Unsere Workshops richten sich an Schulklassen ab Klasse 9 sowie andere Fach- und Jugendgruppen.

Was bietet soorum?
In dreistündigen Workshops werden sexuelle und geschlechtliche Vielfalt thematisiert. Diese Workshops sind kostenlos und können von allen Schulen

in Hamburg und Umgebung angefragt werden. Sie werden im mhc durchgeführt und von jungen, qualifizierten Ehrenamtlichen geleitet. Unterstützt
werden sie dabei von der Projektleitung.

Durch den Peer-to-Peer Ansatz und durch autobiografisches Erzählen werden gemeinsam mit den Schüler_innen verschiedene Themen, wie beispielsweise Geschlechterrollen, Vorurteile gegenüber LGBT*QI, Diskriminierung oder auch Coming-Out Erfahrungen, erarbeitet. Die Schüler_innen lernen verschiedene
Lebensentwürfe kennen. Ziel ist der Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung und die Schaffung von Respekt und gegenseitiger Wertschätzung.

Um dieses Ziel zu erreichen werden verschiedene Methoden eingesetzt, wie zum Beispiel Aufwärm- und Sensibilisierungsspiele,
Gespräche in Groß- und
Kleingruppen oder die Möglichkeit, anonym Fragen zu stellen. Im Mittelpunkt stehen hier die Freiwilligkeit
und das Interesse der Schüler_innen, die durch ihre 
Fragen selbst die Themenschwerpunkte des Workshops setzen.

Mit wem arbeitet soorum?
Durch eine finanzielle Unterstützung durch die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung und die Behörde für Schul- und Berufsbildung ist es uns möglich, die Workshops kostenlos anzubieten. Bis 2012 hat soorum sich allein durch Spendengelder finanziert. Auch heute wird die meiste Arbeit durch ehrenamtliche Teamer_innen unentgeltlich geleistet.

Wir arbeiten fachlich eng mit dem LI (Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung) zusammen und sind Teil des Arbeitskreises „Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt“. Wir treffen uns regelmäßig für die Koordination von Aktivitäten, der Planung von gemeinsamen
Veranstaltungen, dem fachlichen Austausch und der Qualitätssicherung.

Zusätzlich sind wir bundesweit mit queeren Aufklärungsprojekten vernetzt und erarbeiten bei einem jährlichen Treffen Themen wie einheitliche Qualitätsstandards oder Inklusion innerhalb der Projekte. Der Zusammenschluss der Projekte läuft unter dem Namen Queere Bildung e.V..

Auch im mhc arbeiten wir eng mit den anderen Angeboten und Anlaufstellen zusammen. Besonders mit der Queeren Vernetzung e.V., einer Kooperation zwischen der mhc-Jugendarbeit und dem JuLe, haben wir nun schon einige besondere Veranstaltungen gemeinsam planen und umsetzen können.

Workshopanfragen: Bei Interesse an unseren Workshops oder Fragen nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf!

Kontakt: 


Das (Schul-)Aufklärungsprojekt zu den Themen sexuelle & Geschlechtliche Vielfalt, in Hamburg und Umgebung

  • Workshops
  • Antidiskriminierungsarbeit
  • Persönliche Begegnung

Engagiere dich selbst gegen Homo- & Transphobie

Tel.: 040.69 45 48 41

soorum@mhc-hamburg.de


Mitmachen: Du hast Lust, dich zusammen mit anderen jungen Menschen gegen LGBT*QI-Feindlichkeit zu engagieren
und bist nicht älter als 25? Melde dich gerne bei uns und werde Teil von soorum!



Das Schulaufklärungsprojekt Soorum wird von 
der Behörde für Behörde Schule und Berufsbildung gefördert